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Für stattliche 998.- DM wurde Ende der 80er Jahre unter anderem im "Quelle-Katalog" der Panasonic TC-L3D angeboten. Das außergewöhnlich edel verarbeitete Gerät war in sechs verschiedenen Versionen für die unterschiedlichen Fernseh-Standards dieser Welt erhältlich. Um Batteriestrom zu sparen, kann die interne Hintergrundbeleuchtung durch Hochklappen des Displays abgeschaltet werden. Die technischen Daten klingen beachtlich: Display-Diagonale 75 mm, Auflösung: 372 * 276 = 102.672 Pixel, A/V-Anschluss (2,5 mm Buchse), Akku-Ladeeinrichtung und ein Farbkontrastregler. Sorry, keine Antennenanschluss in Deutschland. Sechs Alkaline-Zellen ermöglichen rund 4 Stunden Laufzeit, die Leistungsaufnahme beträgt 3,5 Watt. Einen Blick auf die Innereien des Panasonic ermöglichen diese Bilder eine freundlichen Lesers. Der TC-L3D wiegt mit Mignon-Akkus etwa 410 Gramm. Made in Japan.

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Panasonic TC-L1D heißt die "Sparversion" des exquisiten TC-L3D. Das Gehäuse erscheint zwar nicht ganz so edel verarbeitet, einen recht hochwertigen Eindruck hinterlässt es aber allemal. Die wesentlichen technischen Daten sind identisch (hochauflösendes 75 mm Display, A/V-Anschluss, Akku-Ladeeinrichtung), allerdings kann die Beleuchtung des LCD nicht, wie beim TC-L3D, wahlweise auch durch Sonnenlicht erfolgen. Dafür besitzt der preiswertere Verwandte eine aufschiebbare Displayabdeckung, die auch als Aufsteller verwendet werden kann. In Sachen Antennenanschluss sieht's mal wieder betrüblich aus: Der L1D für den deutschen Markt muss ohne Buchse auskommen, andere Varianten erfreuen sich an einer solchen. In welchen Ländern die D-Variante funktioniert, erläutert ein dem Gerät beigepacktes Kärtchen. Der Prospekt beschreibt den Panasonic als kaum größer als ein Euroscheck - ist noch gar nicht so lange her, da waren diese bedruckten Papierchen noch in den meisten Brieftaschen zu Hause. Die Leistungsaufnahme beträgt 3,5 Watt, das Gewicht liegt mit 6 Mignon-Akkus bei 370 Gramm. Made in Japan.

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P.S. Neben den beschriebenen Taschenfernsehern war in dieser Baureihe auch ein reiner Video-Monitor (ohne Tuner, dafür mit abnehmbarem Batteriefach) unter der Bezeichnung TC-MC3U erhältlich, die technischen Daten sind vergleichbar.


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Unglücklicherweise trägt dieser Panasonic TC-3PE1D das gute deutsche Posthörnchen. Sonst wäre er sicher der "perfekten" Ausstattung noch etwas näher gekommen, denn eigentlich fehlt ihm (abgesehen von einer Mehrnorm-Unterstützung) nur der Antenneneingang. Das Gusswerkzeug hat sogar an der passenden Stelle im Gehäuse einen Grat hinterlassen. Alles weitere an bekanntem Luxus und Schnickschnack ist vorhanden: TFT-Display mit 75 mm Diagonale, zwecks Energieeinsparung dimmbare Hintergrundbeleuchtung, mehrfarbiges (animiertes) On-Screen-Display, Akku-Ladeeinrichtung, Wipptaste zur Helligkeits- und Farbkontrastregelung mit separater Rückstelltaste, A/V-Anschluss (2,5 mm Buchse), grafische Batteriestandsanzeige auf Knopfdruck, Stativgewinde und 30 Senderspeicher mit automatischer oder manueller Programmierung. Der vergleichsweise riesige seitliche Lautsprecher sorgt zudem für einen satten Sound. Im Jahr 1993 kostete der Panasonic in Großbritannien (dort gab es den TC-3PE1G) etwa 310 Pfund, das waren damals umgerechnet 760 DM. Mit 6 Mignon-Akkus wiegt der abgebildete TC-3PE1D gut 530 Gramm. Der Energieverbrauch liegt im Normalmodus bei (gemessenen) 3,2 Watt, im Ecomode sind es nur noch knapp 2,6 Watt. Das Typenschild rundet auf 4 Watt auf. Wie erwartet: Made in Japan.

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Was baumelt da links aus dem Gerät? Kaum zu glauben, aber der Panasonic TC-L4D aus dem Jahr 1993 erfreut den Käufer mit einer Kabelfernbedienung samt Lautsprecher - das ist einzigartig in dieser Sammlung. Aber auch die sonstigen Eigenschaften fallen - neben dem astronomischen Neupreis von 1.400 DM - aus dem Rahmen: TFT-Display mit 100 mm Diagonale, zwecks Energieeinsparung dimmbare Hintergrundbeleuchtung, hochempfindliches Empfangsteil, mehrfarbiges On-Screen-Display, Akku-Ladeeinrichtung, Sleeptimer (30/60/90 Minuten), A/V-Anschluss (2,5 mm Buchse), grafische Batteriestandsanzeige, Stativgewinde, sowie 30 Senderspeicher mit automatischer oder manueller Programmierung. Nur ein Antennenanschluss fehlt bei der "deutschen" Version leider.

Neben dem TC-L1, dem TC-L3 und dem TC-3PE1 ist der TC-L4 der vierte und größte LCD-Taschenfernseher von Panasonic, der in den 90er Jahren in Europa erhältlich war. Zurück zur Fernbedienung: Fünf Tasten ermöglichen "Standby", Senderwahl und Lautstärkeregelung. Die Verbindung zur Zentraleinheit erfolgt über einen exotischen Klinkenstecker mit insgesamt fünf Kontakten. Einen durchweg positiven  Testbericht zum Panasonic (und zu einigen preisgünstigeren Mitbewerbern) kann man in der - mittlerweile eingestellten - Fachzeitschrift Hifi-Vision im "Extrablatt Video Vision" (PDF-Format, 800 kB) nachlesen. Mit 8 Mignon-Akkus (die im rückseitigen Aufsteller untergebracht sind) wiegt der TC-L4D stattliche 810 Gramm. Die Leistungsaufnahme beträgt gemäß Typenschild ebenso beeindruckende 5,5 Watt. Made in Japan.

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P.S. Abgesehen von den hier vorstellten vier Modellen gab's von Panasonic in den USA noch ein weiteres Modell mit TFT-Farbdisplay: Den Panasonic Pocket Watch CT-333S. Ein relativ wuchtiges Gerät zum Aufklappen - inklusive AM/FM Radio. Ist übrigens ziemlich selten - wer zufällig eines abzugeben hat... bitte melden.


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Update: 04.11.2006

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