Immer wieder gerne gefragt...

Was bedeutet FAQ?

FAQ steht für frequently asked questions, also Fragen, die häufig von Besuchern dieser Website gestellt werden. Auf dieser Seite finden Sie die gängigsten Fragen rund um das Thema Taschenfernseher - und natürlich die passenden Antworten.

Wir haben jetzt dieses DVB-T und mein Fernseher empfängt nichts mehr. Was kann ich tun?

Dagegen ist leider kein Kraut gewachsen, in digitalisierten Gegenden empfangen "analoge" Taschenfernseher keinerlei Programm mehr. Es bleibt also nur, das Gerät an jemanden zu verkaufen, der noch analoge Fernsehausstrahlungen empfängt oder das Gerät für andere Zwecke gebrauchen kann, z.B. als Überwachungsmonitor.
Mir ist kein Minifernseher bekannt, der von "analog" auf "digital" umgerüstet werden könnte. Und ein externer DVB-T Tuner, der klein genug und netzunabhängig nutzbar ist, wird meines Wissens nach bislang auch noch nicht angeboten.

Wie kann ich einen Taschenfernseher an eine Außenantenne, einen Sat-Receiver oder einen DVD-Player anschließen?

Oft gefragt und gar nicht so schwierig - die Antworten habe ich unter Tipps und Tricks zusammengefasst.

Welche Programme empfange ich mit einem Taschenfernseher?

Das hängt ganz entscheidend vom Standort ab: Die "Digitalisierung" Deutschlands, Österreichs und der Schweiz schreitet zügig voran, schätzungsweise 2012 (das wäre die Empfehlung der EU) soll die letzte Sendeanlage umgestellt sein. Herkömmliche Taschenfernseher ohne DVB-T Tuner können diese digitalen Signale nicht darstellen - kein Bild, kein Ton. Falls Sie jedoch bereits ein Minifernsehgerät mit Digitaltuner für DVB-T besitzen, können Sie z.B. hier, hier oder hier nachlesen, welche Programme an Ihrem Standort empfangbar sind.

Wie lange läuft ein Taschenfernseher mit Batterien bzw. Akku?

Entscheidend sind die Leistungsaufnahme des jeweiligen Gerätes und der eingesetzte Batterietyp. Eine Beispielrechnung finden Sie auf der Seite Stromversorgung unter Energieverbrauch und Nutzungsdauer. Ganz grob über'n Daumen gepeilt: Mit 2 bis 3 Stunden kann man beim Einsatz von NiMH-Akkus üblicherweise rechnen. Aktuelle DVB-T Modelle mit integriertem Li-Ion Akku erreichen in der Regel ebenfalls eine Spielzeit zwischen 2 und 3 Stunden.

Welchen Taschenfernseher empfehlen Sie mir?

Wie viel Geld möchten Sie anlegen? Wenn Sie das Gerät wirklich benutzen wollen, empfehle ich dringend ein Modell mit aktivem Flüssigkristall-Display (TFT). Gebrauchte Modelle mit dieser Technik für den analogen Empfang bekommen Sie oft schon ab 25.- Euro. Welche Taschenfernseher früher einmal in Deutschland erhältlich waren, finden Sie in der Modellübersicht (alle Typenbezeichnungen in fetter Schrift). Neugeräte für den Digitalempfang werden für Listenpreise ab 150 Euro angeboten, sind im Versandhandel aber meist schon deutlich unter 100 Euro erhältlich. Eine Marktübersicht finden Sie hier.

Wo kann ich einen neuen Taschenfernseher kaufen?

Taschenfernseher für den analogen TV-Empfang gibt's praktisch nur noch über Online-Auktionshäuser, da auch der ehemalige Branchenprimus CASIO die Vermarktung seiner Modelle in Deutschland Mitte 2006 eingestellt hat. Neben den Geräten bekannter Marken tummeln sich am Markt noch unzählige verschiedene Modelle exotischer Herkunft in unterschiedlichen Qualitätsstufen, jedoch fast immer mit Aktivmatrix-Display (TFT). Geräte mit Digitaltuner bekommen Sie sowohl in großen Elektromärkten, als auch im Versandhandel. Die so genannten Premiumanbieter wie SONY oder Philips halten sich jedoch bisher vornehm zurück und überlassen das Feld den fernöstlichen Bastlern, bzw. deren Importeuren.

Und wo kann ich meinen Taschenfernseher verkaufen?

Am besten schauen Sie gleich nach, ob das Gerät in dieser Sammlung schon vertreten ist. Wenn nicht, einfach ein Mail schicken - ein faires Angebot folgt postwendend.

Wann ist ein Fernseher überhaupt ein Taschenfernseher?

Taschenfernseher im Sinne dieser Sammlung sind alle batteriebetriebenen Fernsehgeräte mit einer Bilddiagonale von bis zu 10 cm.
Grundsätzlich werden zwei Bauarten unterschieden: Geräte mit herkömmlicher oder "flacher" Bildröhre (z.B. der Panasonic TR-1030 oder der SONY FD-10) und Modelle mit Flüssigkristalldisplay (z.B. der CITIZEN 06TA oder der CASIO TV-100). Die Geräte dieser Sammlung sind in vier Kategorien eingeteilt: LCD-Modelle der ersten Generation (bis 1986), Fernseher mit Bildröhre, Farbgeräte mit passivem LC-Display ab 1987 und "High-End" Modelle mit Aktivmatrix-Display.

Seit wann gibt es Taschenfernseher?

Anfang der 70er Jahre wurde der Panasonic TR-001 vorgestellt, er gilt als der weltweit erste "Mini-Fernseher". Vermutlich war es kein besonders erfolgreicher Auftakt, denn die nächsten Produkte in dieser Kategorie erschienen erst einige Jahre später. Während Sir Clive Sinclair im Januar 1977 den Microvision MTV1 präsentierte, stammt der erste Fernseher im Taschenformat mit Flachbildröhre von SONY: Der FD-210 kam 1982 auf den Markt. Allerdings war dieser erste "Watchman" ebenfalls nicht gerade ein handlicher Winzling. Der Begriff Flachbildröhre beschreibt in diesem Zusammenhang übrigens keine Röhre mit flacher (planer) Oberfläche, wie sie bis etwa 2005 bei Fernsehern oder Computermonitoren üblich war, sondern eine Bildröhre in besonders flacher Ausführung. Zur Internationalen Funkausstellung 1977 in Berlin präsentierte Hitachi erstmals ein (unförmiges) Labormuster eines Fernsehers mit LC-Display. Das erste tragbare Seriengerät mit Flüssigkristallbildschirm war der TV-10 von CASIO (Juni 1983), das erste Modell mit LC-Farbbildschirm war der 1984 erschienene ET-10 von EPSON.
Weitere Informationen zu diesem Thema finden sie auf diesen Seiten in der Rubrik Geschichte.

Was ist der Unterschied zwischen einem LCD und einem TFT?

LCD steht für ‘Liquid Crystal Display’ und umfasst als Oberbegriff alle Bildschirme, die auf Flüssigkristallen beruhen. Darunter unterscheidet man die Varianten TFT (Thin Film Transistor, aktive Ansteuerung, d.h. bessere Bildqualität) und das einfachere [D]STN ([Dual] Scan Twisted Nematic, passive Ansteuerung). In den Rubriken LCD-Steinzeit und Bunt & Billig finden Sie Geräte mit passivem LCD, Modelle mit TFT-Display werden in der Kategorie High-End vorgestellt.

Funktioniert ein Taschenfernseher auch im Auto während der Fahrt?

Leider nur mit hohem Aufwand - eine einigermaßen brauchbare Lösung dieses Problems ermöglichen spezielle Tuner, die mit Hilfe mehrerer Antennen und einer entsprechenden Auswerteschaltung ("Diversity") diese Schwankungen ausgleichen können. Eine spürbare Verbesserung hinsichtlich des mobilen TV-Empfangs bringt DVB-T, das digitale terrestrische Fernsehen, das derzeit u.a. in Europa schrittweise eingeführt wird. DVB-T kennt grundsätzlich zwei Betriebsarten: Im so genannten 2k-Modus ist ein Empfang bei optimaler Empfangslage bis zu 800 km/h möglich (z.B. in Flugzeugen), im 8k-Modus immerhin noch bis etwa 200 km/h (Quelle: c't, Heft 11/2004, Seite 118ff.). Ohne leistungsfähige Außenantenne(n) hilft auch DVB-T nichts, insbesondere die metallbedampften Sonnenschutzgläser aktueller PKWs schirmen auch noch das letzte Restchen TV-Signal ab - egal ob analog oder digital.

Welches ist der kleinste Taschenfernseher?

Die "SEIKO TV-Watch" (1982) ist eine Armbanduhr mit Grafik-Display - allerdings ist der passende Empfänger in einem externen Gehäuse im Walkman-Format untergebracht. Seit Mai 2004 gibt es einen (fast) kompletten Fernseher im Gehäuse einer ziemlich wuchtigen Armbanduhr, den NHJ VTV-101 - es fehlt lediglich ein Lautsprecher. Im Segment der klassischen Taschenfernseher gehören die CASIO Modelle TV-21, TV-70, TV-200 und CV-1 (Shakai no Mado - Window to the Public, Juni 1992) zwar zu den kleinsten, bisher in nennenswerten Stückzahlen verkauften Taschenfernsehern, aber sie sind ebenfalls nicht vollwertig: Die Geräte besitzen keinen eingebauten Lautsprecher, stattdessen ist ein Ohrhörer erforderlich. Nur eine Spur größer ist der CITIZEN 06TA - schwarzweiß, aber inklusive Lautsprecher. Zu den kleinsten (vollwertigen) Farbfernsehern gehört der CASIO TV-7 (73 * 110 * 25 mm). Der kleinste Schwarzweißfernseher mit konventioneller Bildröhre dürfte der Panasonic TR-1030 sein, der kleinste Fernseher mit Farbbildröhre ist und bleibt mit Sicherheit der Panasonic CT-101 alias National TR-101CT ("Color-Solo").

Kann man aus einem Taschenfernseher und einem Diaprojektor einen "Video-Beamer" bauen?

Ich hab's noch nicht probiert, aber Klaus Schwarz aus Achim bei Bremen: Auf seiner Website erklärt er ausführlich, wie's gemacht wird.

Seit wann sammeln Sie Taschenfernseher?

Meinen ersten Taschenfernseher habe ich 1987 erstanden, es war ein CITIZEN 06TA. Der Aufbau der Sammlung und dieser Internetseiten begann Anfang 1997, die Startseite sah damals übrigens so aus (zur vollständigen "historischen" Website führt dieser Link). Seit Juni 1999 sind die Seiten unter www.taschenfernseher.de erreichbar. Weitere Informationen zur Sammlung finden Sie hier.

Wie kann ich die Bewertungen der Geräte auf Ihren Seiten deuten?

Alle Modelle der Sammlung erhalten eine Bewertungen zur Gebrauchstüchtigkeit und zum Sammlerwert. Dabei werden pro Kategorie zwischen und Punkte vergeben. Der Gebrauchswert beschreibt ziemlich subjektiv, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass man mit dem Gerät tatsächlich fernsieht (bzw. wie groß die Wahrscheinlich war, als es noch analogen Empfang gab).
Eine hohe Punktzahl hat hier beispielsweise der CASIO EV-510 erhalten, da er ein gutes Display und einen leistungsfähigen Tuner besitzt, aber trotzdem mit nur 260 Gramm "ultraportabel" ist. Viele Sammlerpunkte gibt's für Geräte die entweder ziemlich selten sind (z.B. der SANYEI TRIDENT P-1010) oder aus historischen Gründen einfach zu einer solchen Sammlung gehören (z.B. der erste LCD-Taschenfernseher CASIO TV-10). Null Sammlerpunkte gibt's für Modelle, die noch als Neuware erhältlich sind und keine Aussicht haben, in den nächsten Jahren interessant zu werden.

Gehören die Geräte im Bildarchiv auch zu Ihrer Sammlung?

Leider nur ein relativ kleiner Teil: Ist die Bildunterschrift  weiß auf dunkelgrau , ist mir schon einer ins Netz gegangen. Ist sie dagegen  schwarz auf hellgrau , besitze ich ein solches Modell nicht - und bin möglicherweise an einem Ankauf interessiert.

Gibt es Taschenfernseher mit Videotext?

Zumindest in der Klasse der Geräte bis 4 Zoll (und analogem Empfangsteil) ist mir kein Modell bekannt und ich kann es mir absolut nicht vorstellen, dass es eines geben könnte. Erstens erfordert die lesbare Darstellung der Videotextseiten eigentlich eine höhere Auflösung, als bei Taschenfernseherdisplays üblich. Zweitens benötigt Videotext zum sinnvollen Einsatz eine geeignete (numerische) Eingabemöglichkeit. Und drittens klappt beim analogen TV die Dekodierung des Videotextes (aus der vertikalen Austastlücke des Fernsehbildes) nur unter optimalen Empfangsbedingungen - und wann hat man die bei Taschenfernsehern schon?
Bei Geräten mit DVB-T Tuner sieht die Sache schon viel versprechender aus, da hier gelegentlich etwas höher aufgelöste Displays zum Einsatz kommen und meist eine kleine Infrarotfernbedienung mit Zifferntasten mitgeliefert wird. So war bereits der erste portable LCD-Fernseher mit DVB-T Empfangsteil, der TechniSat DigiPal LCD, Videotext-tauglich. Beim 3,5-Zoll Modell Yung Fu PDT-903 sieht der Videotext beispielsweise so aus.

Ich bekomme das Originalnetzteil für meinen Taschenfernseher nirgends!

Ausführliche Informationen zu diesem Thema gibt's auf diesen Seiten unter dem Stichwort Stromversorgung. Dort werden unter anderem konkrete Tipps zur Auswahl geeigneter Universal-Netzteile gegeben, sowie die verschiedenen Batterie- und Akkutypen näher beleuchtet.

Ich suche das Gerät XYZ auf Ihren Seiten, finde es aber nicht!

Eine sortierte Liste aller besprochenen Geräte finden Sie unter Modellübersicht, möglicherweise versteckt sich das gesuchte Gerät aber auch in der Tabelle baugleicher Geräte. Falls Sie noch immer nicht fündig geworden sind, schreiben Sie mir doch einfach ein Mail, vielleicht findet sich ja etwas in meinem Archiv.


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Update: 13.01.2011